Das Wahlergebnis der Kiezwahl 2018

Wahlergebnis Kiezwahl Soldiner Kiez

Am Samstag, 1. September, zum Ende des Panke Parcours 2018, war es um 18.30 Uhr soweit. Die Wahlurnen wurden geöffnet und viele blaue und gelbe Wahlzettel stürzten auf den Zähltisch.

216 der abgegebenen Stimmen sind gültig. Damit sind die Kandidatinnen und Kandidaten (siehe etwas weiter unten) ordentlich gewählt und nunmehr im Amt. Den vorhergehenden Quartiersräten und Mitgliedern der Aktionsfondsjury dankt das Vorortteam ganz herzlich für ihre zweijährige Mitarbeit. Den Neugewählten gratuliert das Team zur Wahl und freut sich auf viele konstruktive Diskussionen, unerwartete Anregungen und spannende Ideen. Die erste Sitzung der beiden Gremien wird demnächst stattfinden. Es wird per E-Mail direkt eingeladen.

Auch für das Quartiersmanagement ist die Wahl ein Erfolg - wurde doch das Verfahren Quartiersmanagement mindestens 216 Mal erklärt, vorgestellt und bekannt gemacht. Hier ein kleine Hochrechnung: Wenn jeder Stimmabgabe ein Gespräch von etwa fünf Minuten voranging, dann wurden in den letzten zwei Wochen 1080 Minuten - also 18 Stunden - in Informationsarbeit investiert.

Fotos vom Wahltag

Quartiersratswahl Soldiner Kiez 2018
Quartiersratswahl im Soldiner Kiez 2018. Foto: QM
Stand
Der Stand des Quartiersmanagements vor Wahlbeginn. Foto: QM
Wahl
Es geht los, die ersten Nachbarn wählen. Foto: QM

Fotos vom Wahltag. Weitere Fotos vom Panke Parcours 2018 auf dieser Webseite unter Fotoeindrücke, im persönlich gehaltenen Artikel "Panke Parcours, du sollst immer bleiben" und auf Facebook in einem Fotoalbum.

Quartiersgremien der Wahlperiode 2018-2020: Gewählte Mitglieder - neue und alte Gesichter

Quartiersrat

Bewohnerinnen und Bewohner:

1. Cem Erkisi

2. Stefan Höppe

3. Clara Sophia Lehmann

4. Irena Mitrega

5. Swantja Munser

6. Caroline Narr

7. Christian Otto

8. Lena Reich

9. Robert Schimanek

10. Leonie Schulz

11. Peter Staude

12. Lars Thießen

13.-15. Drei weitere Personen, die namentlich nicht im Internet vorgestellt werden möchten.

Vertreterinnen und Vertretern von Einrichtungen:

1. Ruth Ditschkowski - NachbarschaftsEtage, Fabrik Osloer Straße e.V.

2. Nicole Figge - casablance gGmbH (Panke-Haus)

3. Sandra Harder - Wilhelm-Hauff-Grundschule

4. Torsten Hönemann - Drogeninfo e.V.

5. Achim Karatas - Quinoa Bildung

6. Clarissa Meier - Seniorendomizil an der Panke

7. Kati Nguimba - Kita Freienwalder Straße

8. Susanne Schulze-Jungheim - Kolonie Wedding e.V.

9. Tovati Correia Zohra - Al Dar e.V.

10.-12. Drei weitere Vertreterinnen und Vertreter einer Einrichtung.

Aktionsfonds

Bewohnerinnen und Bewohner:

1. Patrycja Czachowska

2. Frau Diekmann

3. Amal El Jurdi

4. Abdul El-Khatib

5. Cem Erkisi

6. Hauke Hansel

7. Gerhard Krawutschke

8. Tomoko Mori

9. Thorsten Staude

10. Lars Thießen

11.-12. Zwei weitere Personen, die namentlich nicht im Internet vorgestellt werden möchten.

Was entscheidet der Quartiersrat?

Der Quartiersrat entscheidet über größere Projekte. Das sind Projekte, die in der Regel eine Laufzeit von zwei Jahren haben. Die Fördersumme pro Projekt ist ebenfalls hoch und liegt oft zwischen 10 000 oder 20 000 Euro. Zusätzlich kann eine Steuerungsrunde Einfluss auf die Auswahl dieser größeren Projekte nehmen. Die Steuerungsrunde besteht aus Vertretern von Senat, Bezirksamt, Quartiersmanagement und Quartiersrat. Diese Beschreibung zeigt, dass die Mitarbeit im Quartiersrat komplexer ist als die Mitarbeit in der Aktionsfondsjury.

Wer als Bewohner im Quartiersrat mitarbeiten möchte, muss im Soldiner Kiez wohnen. Auch die Einrichtung, die einen Vertreter wählen lassen möchte, muss sich im Gebiet befinden. Wählen dürfen alle Menschen, die im Gebiet wohnen oder arbeiten.

Alle Details zur Arbeit eines Quartiersrats sind geregelt in einer berlinweiten Geschäftsordnung.

Weitere Informationen zum Rat finden sich im Menü "Mitmachen" unter Quartiersrat.

Fünf Gründe, warum Sie wählen sollten

Wahlplakat Quartiersratswahl

Beteiligen Sie sich an der Kiezwahl 2018 und wählen Sie den Quartiersrat und die Aktionsfondsjury, um ...

- ... zu zeigen, dass Sie sich für Ihren Stadtteil, den Soldiner Kiez, interessieren und dass Ihnen die künftige Entwicklung des Quartiers am Herzen liegt - auch wenn Sie selbst nicht so viel Zeit haben, um sich umfangreicher zu engagieren.

- ... zu sagen, welche Ideen und Wünsche Sie für Ihren Kiez haben.

- ... die Nachbarinnen und Nachbarn zu treffen, die als Kandidatinnen und Kandidaten des Quartiersrat und der Aktionsfondsjury antreten.

- ... zum ersten Mal zu wählen. Wenn Sie gerade 16 Jahre alt geworden sind, können Sie bei der Kiezwahl an einer Wahl außerhalb der Schule teilnehmen.

- ... um uns kennenzuleren. Das Team des Quartiersmanagements hat seit diesem Sommer zwei neue, engagierte Quartiersmanagerinnen. Bei der Kiezwahl können Sie mit dem Team des Vorortbüros ins Gespräch kommen.

Gewählt wird an diesen Orten

Ab dem 22. August kann zu den Öffnungszeiten des Quartiersmanagements, von Montag bis Freitag, 10 bis 17 Uhr, gewählt werden. Außerdem ist ein mobiles Wahlbüro im Soldiner Kiez unterwegs. Die Stopps des Mobils werden kurzfristig über Facebook und Twitter bekannt gegeben:

  • Mittwoch, 22. August im Vorortbüro, Koloniestraße 129, von 14.30 Uhr bis 18 Uhr
  • Donnerstag, 23. August, 15 bis 16 Uhr auf der Grüntaler Straße
  • Sonnabend, 1. September während des Panke Parcours von 14.30 Uhr bis 18 Uhr am Stand des Quartiersmanagements an der Fußgängerbrücke über die Panke Höhe Gotenburger Straße

Nach dem Musikfest Panke Parcours endet der Wahlzeitraum und die Wahlstimmen werden öffentlich ausgezählt. Voraussichtlich gegen 18:30 Uhr wird das Wahlergebnis verkündet.

Mein Kiez - Meine Stimme

Kiezwahl 2018

Der Soldiner Kiez wählt seinen neuen Quartiersrat und die neue Aktionsfondsjury. Sind Sie über 16 Jahre alt, wohnen im Soldiner Quartier und haben Lust, Ihre Vertreterinnen und Vertreter zu wählen? Die Wahlurnen sind beim Panke Parcours am 1. September am Stand des Quartiersmanagement aufgebaut, ab dem 22. August kann im Vorortbüro in der Koloniestraße gewählt werden und ein mobiles Wahlbüro wird im Kiez unterwegs sein.

Doch was macht eigentlich ein Quartiersrat?

Der Quartiersrat bespricht und diskutiert einmal im Monat die aktuelle Lage und die zukünftige Entwicklung im Gebiet. Er bestimmt mit über die Schwerpunkte der Quartiersentwicklung und den Einsatz von Fördermitteln des Städtebauförderprogramms ‚Soziale Stadt'. Durch den Quartiersrat konnte zum Beispiel der Panke Parcours in den letzten Jahren stattfinden.

Und die Aktionsfondsjury?

Jedes Jahr stehen Gelder für kleine Projekte und Aktionen im Kiez zur Verfügung, für die man einen Antrag stellen kann. Die Aktionsfondsjury entscheidet über den Antrag.

Kommen Sie vorbei, lernen Sie uns – das Team vom QM Soldiner Straße – kennen und:

Geben Sie Ihre Stimme ab für den Kiez!

Unser Wahlwerbe-Video. Gute Unterhaltung

Hätten Sie es auch so einfach erklären können? Wir freuen uns, wenn Ihnen der Film etwas zu sagen hatte und wir uns auch einmal von Mensch zu Mensch (also offline) im Vorortbüro in der Koloniestraße

Lexikon zur Kiezwahl 2018

Quartiersrat Soldiner

Lexikon

Sie wollen noch einmal nachlesen, was der Quartiersrat und die Aktionsfondsjury ist? Dann lesen Sie im Lexikon der Stadtteilwahl nach:

- Aktionsfondsjury

- Aktivierung

- Vier Fonds

- Projekt

- Quartiersmanagement

- Quartiersrat

- Senatsverwaltung - Interview mit Derya Kılıç

Wahlrecht

Kurz gesagt: Wählen und sich wählen lassen dürfen alle, die im Soldiner Kiez wohnen oder arbeiten.

Konkret bedeutet das: das aktive Wahlreicht, also das Recht abzustimmen, und das passive Wahlrecht, also das Recht zu kandidieren, haben natürliche Personen. Natürliche Personen meint ausschließlich echte Menschen, keine Einrichtungen, Vereine oder Institutionen.

Wählen und wählen lassen dürfen sich Menschen, die am Tag der Wahl im Gebiet des Quartiersmanagements Soldiner Straße wohnen oder arbeiten. Grob gesprochen umfasst dieses Gebiet alle Staßen nördlich der Osloer Straße und zwischen Drontheimer Straße und Grüntaler Straße. Bei Straßenecken, an denen es knifflig wird, ob sie noch zum Gebiet dazu gehören, hilft diese Straßenliste.  

Auch junge Menschen dürfen wählen oder sich zur Wahl stellen. Das Mindestalter beträgt lediglich 16 Jahre.