Fragen beim Kongress

Auf dem 8. Quartiersrätekongress am 4. März stellten Quartiersräte aus ganz Berlin ihre Fragen an den Senat.

Svenja Wagner auf dem 8. Quartiersrätekongress

Svenja Wagner auf dem 8. Quartiersrätekongress

"Verbesserung des Kiezlebens" war das Motto des achten Quartiersrätekongresses am Freitag, 4. März, im Abgeordnetenhaus in Berlin. In das Parlamentsgebäude in der Käthe-Niederkirchner-Straße kamen Quartiersräte, Mitglieder der Aktionsfondsjurys und die Quartiersmanager aus den 37 Quartiersmanagements in Berlin. Eingeladen hatte die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung Abteilung Soziale Stadt, Stadtumbau, Zukunftsinitiative Stadtteil.

In der Wandelhalle des Abgeordnetenhauses stellten die 37 Quartiersmanagements auf Tafeln besondere Projete vor. Zum Stand des Soldiner Quartiers kam kurz vor 15 Uhr Senator Andreas Geisel. Der Turm aus Projekten - eine Idee des Quartiersrates - schien ihn angelockt zu haben. Fotos vom Besuch sind in einem Album auf Facebook zu sehen.

Wichtigster Tagesordnungspunkt war die offenen Diskussion. Die Quartiersräte nahmen auch kein Blatt vor den Mund und nutzten die Gelegenheit, um Martina Pirch, Gabriela Kwiatkowski und Knut Henkel von der Senatsverwaltung intensiv zu befragen. Im Gegenzug griff sich auch der zuständige Senator Andreas Geisel das Mikrofon, um direkt auf die Fragen zu antworten.

Vom Soldiner Quartier fragte Susanne Schulze-Jungheim den Senator zum Thema Einflussmöglichkeiten des Quartiersrats. Auch andere Nachfragen von Quartiersräten bezogen sich auf dieses Thema. Der Senator verwies darauf, dass Quartiersmanagement ein Modell innerhalb der Städtebauförderung ist. Deshalb müssen rechtliche Vorgaben eingehalten werden und es sind auch abstrakte Entscheidungen wie Handlungsfelder und Handlungskonzepte nötig. "Quartiersmanagement ist der Versuch, Städtebauförderung herunterzubrechen". Bestimmte rechtliche Vorgaben sind zu beachten, so der Senator.

Am Schluss begeisterte der Kiezchor Wassertorplatz, geleitet von Viktoria Balitska, mit Evergreens wie Halleluja oder Carry me home. Das Publikum forderte Zugabe.

Am Rande zu notieren ist, dass der Senator Andreas Geisel in der Diskussion im Plenarsaal den Soldiner Quartier als "Integrationsmaschine" schätzt. Das Team vom Soldiner Quartier freut sich natürlich darüber.

Nach 18 Uhr trafen sich viele Teilnehmer des Kongresses beim Buffet, um weiter zu disktutieren, Visitenkarten auszutauschen und bestehende Kontakte aufzufrischen.

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Fotos auf Facebook (ohne Anmeldung einsehbar): Fotoalbum.

7. März 2016