Ein Growroom für den Kiez? Rundbrief vom Kiez-Tausch

Brigitte Lüdecke schreibt in einem Rundbrief über Neuigkeiten des Projekts Soldiner Kiez-Tausch. Unter anderem denkt sie über einen Growroom nach. Aber auch andere Themen stehen im Rundbrief.

Brigitte Lüdecke

Brigitte Lüdecke wünscht sich einen Growroom für den Kiez.

Bereits Anfang Juli traf der Rundbrief des Projekts Soldiner Kiez-Tausch ein. Deshalb geht es in ihm auch um die zurückliegenden Tauschpartys. Hingewiesen wird auch auf die Leihliste. Auf der Webseite www.soldiner-kiez-tausch.de kann diese eingesehen werden. Geliehen werden können von der Festzeltgarnitur bis zum Beamer überraschend viele Dinge, die man man nur hin und wieder benötigt.

Brigitte Lüdecke vom Projekt Soldiner Kiez-Tausch schreibt in ihrem Rundbrief, dass sie einen Kontakt ins Berliner Umland sucht, um einen Ernteausflug mit Kiezbewohnern zu organisieren. "Ich suche einen Partner vor Ort. Einmal jährlich einen Arbeitsausflug zum Beispiel für Baumschnitt und zu einem anderen Zeitpunkt die Ernte", schreibt sie.

Eine weitere Idee ist der Growroom, "ein kugelförmiger Gemüsegarten". Ein Growroom ist eine aus Holz gebaute Architektur, die es ermöglicht Gemüse in der Stadt anzubauen. Entwickelt wurde der Growroom von Space 10, einem dänischen Desginbüro, das von IKEA finanziert wird. Das Design des eiförmigen aus Holz gebauten Growroom ist "open source", das heißt, jeder darf diese hängenden Gärten nachbauen. Lüdecke sucht aber auch eine Möglichkeit, das Holz in der geforderten Größe zu bearbeiten. Etwas zweifelnd schreibt sie: "Ich bleibe noch dran an dem Thema,aber vielleicht ist es besser, diese schöne Idee bei uns im Kiez nicht umzusetzen, weil die Risiken für eine möglichst reibungslose Umsetzung zu hoch sind." Mit anderen Worten: Mit Unterstützung aus dem Kiez könnte diese Idee doch Wirklichkeit werden.

Außerdem weist der Rundbrief daraufhin, dass das Projekt Soldiner Kiez-Tausch 2017 endet. Geplant ist möglicherweise eine Abschlussveranstaltung, die auch noch 2018 stattfinden könnte. Auch wenn das originäre Ziel des Projekts, der Aufbau eines klassischen Tauschrings, im Kiez besser hätte Fuß fassen können, ist aber ein klarer gesellschaftlicher Trend zu "Teilen, Tauschen, Schenken" zu beobachten. So das Fazit des Projekts.

Das Projekt "Soldiner Kiez-Tausch" wird  mit Mitteln der Sozialen Stadt aus dem Projektfonds gefördert.

15. August 2017