Prinzentheater startet im Mai

Am 28. Februar gab es die Vorpremiere des Stückes „Sommernachtstraum‟. Das neu entstehende Prinzentheater will „mehrsprachiges Volkstheater‟ sein.

Sommernachtstraum

Sommernachtstraum ist die erste Aufführung eines "mehrsprachigen Volkstheaters". Grafik: Ralf Kemnitzer

In der Prinzenallee 33 wird am letzten Maiwochenende das Prinzentheater eröffnen. Start wird mit dem Stück "Sommernachtstraum" sein. Am 28. Februar gab es eine Vorpremiere zu sehen. Die Inszenierung ist eine "programmatische Arbeit", wie Ralf Kemnitzer sagt. Kemnitzer leitet das Stück zusammen mit Ann-Sylvie König und Stefan Oppenländer.

Programmatisch für das künftige Theater im Soldiner Kiez ist die aktuelle Aufführung des "Sommernachtstraums", weil es "eine Art Volkstheater mit mehrsprachigem Ansatz" ist, so Kemnitzer. Der Schauspieldozent und Regisseur sagt weiter, dass "ein Schauspielertheater, das Sprache nutzt, aber nicht in den Mittelpunkt stellt" geplant sei. Es ging nicht um "Konzeptkunst, kein postmigrantischer Theaterkampf, sondern um ein Theater voller Bewegung, innerer wie äußerer."

In der Prinzenallee 33 befindet sich der Verein "Interkulturell aktiv e.V", der 2010 Ufuk Güldü gegründet wurde. Der Verein mit drei Standorten in Berlin bietet vielfältige Weiterbildungen an. Ralf Kemnitzer ist Dozent beim Verein "Interkulturell aktiv e.V."

01. März 2017